
GESCHICHTE DES TRÄGERS TAFUNGUA e.V.
Tafungua und Köln – Vorbereitung von Kölner Studierenden
auf Leben und Arbeit im globalen Süden

Vorbereitung der Kölner Dialog-Programme in Nairobi, Kenia
Tafungua – Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit e.V. besteht seit 2000 und hatte ursprünglich seinen Sitz bis 2020 im Kölner Allerweltshaus. In den Jahren 2000 bis 2013 haben wir jährlich Gruppen von 15 bis 20 Studierenden der Sozialarbeit und Sonderpädagogik und ähnlichen Fachrichtungen aller drei Kölner Hochschulen in mehrmonatigen Seminaren auf Arbeits- und Lebensaufenthalte in Ostafrika vorbereitet und dort über gewachsene Netzwerke an entsprechende Einrichtungen und Schulen vermittelt und vor Ort durch kenianische und tansanische Partner betreuen lassen. Nach 3-12-monatigen Aufenthalten wurden in Köln nochmal 2 Reflexionsseminare angeboten. Aus diesen zahlreichen Aufenthalten der Studierenden wuchsen bis heute andauernde Kontakte und Freundschaften zwischen Deutschland, Kenia und Tansania. Außerdem wuchsen Ideen für neue Projekte des globalen Lernens.
Dialog-Programme mit ostafrikanischen Kolleg:innen und Freund:innen in Köln

Kenianisch-Deutsche Dialogprogramme in Köln
Parallel dazu hat Tafungua ostafrikanische Pädagog:innen, Sozialarbeitende und andere zu Dialog-Programmen in Deutschland eingeladen: entwicklungspolitische Diskussionen mit Interessierten und Studierenden hier in Deutschland. Leben in deutschen Familien und arbeiten in Kölner Schulen und Einrichtungen.
Schulpatenschaften
Zwischen 2013 und 2023 hat Tafungua im wesentlichen Schulgeldpatenschaften zwischen deutschen Paten und Patinnen und kenianischen Schüler:innen oder Studierenden organisiert und Spendengelder für Schulgelder gesammelt und über zwei Partnervereine in Kenia an Schulen weitergeleitet für insgesamt ca. 50 Kinder und Jugendliche.
Tafungua in Berlin
Seit Oktober 2024 ist Tafungua wieder Träger eines größeren Projektes. Das Pilotprojekt „World-Cafés“, Beratungsangebote und ein Sprachcafé für geflüchtete Menschen in Berlin. Wir hoffen sehr, dass aus diesem aktuell noch kleinen Pilotprojekt in Zukunft ein größeres Integrations- und Begegnungsprojekt werden kann.

